"Feedflucht" von @verwaltungsrebell@mastodontech.de ist ein interessanter Leitfaden, um sich aus den Fängen der algorithmischen Konzern-Medien zu befreien.
Die minimalistisch anmutende Seite ist unterteilt in sechs Kapitel:
"Der Tunnel: Warum der Feed dich gefangen hält
Du bist nicht schwach. Der Tunnel ist gebaut, damit du drinbleibst. In diesem Kapitel zeige ich dir, wie Feeds, Algorithmen und Datensammler wirklich funktionieren – ohne Technik-Kauderwelsch und ohne Zeigefinger.
Der Ausstieg: Schritt für Schritt raus
Du hast entschieden: So, jetzt lösche ich das Ding. Gut. Dieses Kapitel nimmt dich an die Hand: Schritt für Schritt, jede Anleitung ohne Fachjargon, dafür mit Rettungsplan für deine Daten.
Alternativen: Dienste ersetzen – ohne Datenkraken
Der Ausstieg gelingt dauerhaft, wenn etwas Besseres auf dich wartet. Hier bekommst du für jeden Dienst aus dem Tunnel einen ehrlichen Nachfolger – mit allen Vor- und Nachteilen, wie ich sie selbst erlebt habe.
Werkzeuge: Freie Programme, die dich handlungsfähig machen
Freie Software ist kein Nischenkram für Nerds, sondern der Werkzeugkasten für dein selbstbestimmtes Leben. Hier zeige ich dir die Geräte, die du wirklich brauchst – und wie du sie ohne Studium bedienst.
Anschluss: Was wirklich gegen Einsamkeit hilft
Der Feed simuliert Nähe und liefert sie nicht. In diesem Kapitel geht es um die Mechanik der Einsamkeit im Netz – und um erste, echte Schritte raus zu Menschen. Wichtig: Ich bin Fluchthelfer, kein Therapeut; wo professionelle Hilfe nötig ist, verlinke ich sie.
Freiland: Nachhaltig und sozial leben – als Gewinn, nicht als Askese
Willkommen draußen. Nach dem Ausstieg beginnt der eigentliche Gewinn: Zeit, Hände, Wetter, Nachbarn. Freiland heißt: mehr Leben statt weniger Konsum – und es fühlt sich besser an als jeder Feed."