Post by @fasnix
Not-sure-if-Funfact: Nachdem die CDU und ihr „Kanzler der Einheit“ Kohl teils jahrzehntelang die Politik in ostdeutschen Flächenländern prägten, wird sie dort nun unter dem "Kanzler der Halbierung" Merz von ihrer rechtsradikalen Abspaltung AfD abgelöst.
Diese späte Rache für den Raubzug der Treuhand ist der wahre Preis der "freundlichen Übernahme" des Beitrittsgebiets durch die BRD. 😐
Im o.g. Kontext möchte ich anregen die Wiedervereinigung zu evaluieren und im verfassungsgebenden Rahmen neu auszuhandeln.
Für "das Beste aus beiden Welten" (BRD/DDR) war damals™ ja angeblich keine Zeit, dabei läge genau darin der Kompromiss, der den schweren Geburtsfehler von 1990 heilen könnte.
@inkorrupt@dresden.network
Aber was von dem "Besten aus beiden Welten) ist heute noch vorhanden, um überhaupt als "Kompromiss-Masse" in die Verhandlungen eingebracht werden zu können?
@fasnix
Auf jeden Fall die (teils stark verklärte) Erinnerung an Errungenschaft sowohl der sozialist. Planwirtschaft als auch der sozialen Marktwirtschaft, die eigentlich gute™ Leute heute zwar vermissen, paradoxerweise aber deshalb die Doofen™ wählen.
@inkorrupt@dresden.network
Die Erinnerung mag noch vorhanden sein, aber ja nicht die Planwirtschaft selbst.
Inwiefern könnte die (Planwirtschaft) also als Kompromiss-Vorschlag eingebracht werden, das verstehe ich nicht?
Grundbedürfnisse und kritische Infrastruktur gehören in kommunale Hand bzw. nur ergänzend in private Hände. Das reicht (mir) erstmal als 5-Jahresziel für den Bereich Planwirtschaft. 😏