Post by @fasnix

Don di Dislessia
@don @procial.tchncs.de

Im KI‑Game läuft gerade ein Spiel auf sehr vielen Ebenen, was leider von den großen Playern, zumindest in den großen Medien, dominiert wird.

Da geht es natürlich um die Zerstörung der ganzen Menschheit, obwohl es dafür überhaupt keine relevanten Hinweise gibt.

Und fast alle, schauen nur auf dieses Spiel, weshalb es als Ablenkung perfekt funktioniert.

Viele Ebenen darunter haben Meta und OpenAI das eigentliche Game eröffnet.

Für alle verfügbaren Agenten, die natürlich süß und niedlich aussehen.

Bei Meta sind sie tief in deren Plattformen eingebunden, was ein unfassbares Potenzial eröffnet.

Allerdings muss man ihnen freiwillig Zugang zu Mail, Konto usw. geben, aber dann, machen sie einfach alles für einen.

- Sie reservieren einen Tisch.
- Sie planen und buchen einen Urlaub.
- Sie sammeln alle Daten für die Steuer und machen pünktlich die Abrechnung.
...

Klar, die machen auch mal kleine Fehler, aber das macht ja am Anfang jede Software
😇

Kann schon mal der falsche Tisch reserviert werden, oder eine Mail mit Infos rausgehen, die nicht hätte rausgehen soll.

Aber egal, die machen das schon.

Und sind wir mal ehrlich, in Summe sehr wahrscheinlich viel besser als wir selbst.

Als nächstes werden immer mehr Onlineanbieter auf API umstellen und ihre Webseiten nicht mehr pflegen, weil über die kein Umsatz mehr kommt.

Das ist das Spiel, nur ein Teil vom Spiel!

Und es wird ein riesiger Erfolg werden!

Noch eine Brille mit angeschlossen und man hat endlich ständig die ganze Welt im Blick.

#KI
#Agenten

Don di Dislessia
@don @procial.tchncs.de

Ich habe mich immer gefragt, warum bauen die diese riesigen Rechenzentren, was soll da überhaupt laufen?

Da werden diese Agenten laufen, für jeden Account, rund um die Uhr.

Denn die bekommen nicht nur vereinzelte Aufgaben, die versuchen ständig die Ziele der zugehörigen Accounts zu optimieren.

Die werden also ständig noch Preisen, freien Plätzen, dem nächsten Auto, der neuen Wohnung.

Das wird sehr schnell dazu führen, das niemand mehr etwas zu teure verkaufen kann, alles wird an die maximalen Grenzkosten gedrückt.

Es bleibt also kein Spielraum mehr für die Menschen die damit Geld verdienen wollen.

Kleine Anbieter werden das nicht lange durchhalten und aus dem Markt verschwinden.

Don di Dislessia
@don @procial.tchncs.de

Das aktuelle Internet gibt es nur, weil Menschen darüber Informationen austauschen.

Das machen sie über Webseiten, die diese Informationen öffentlich anzeigen.

Für KI Agenten ist das in dieser Form nicht mehr notwendig.

Den kann man einfach eine API zurück Verfügung stellen, über die sie direkt auf die Datenbank der Website zugreifen können.

Es besteht also durchaus die Möglichkeit, dass das Internet, in der aktuellen Form, also mit Webseiten, die die Inhalte anzeigen verschwinden wird, wenn immer mehr Menschen KI Agenten verwenden.

Das krasse daran ist, der Zugriff über die Agenten und API ist Barrierefrei, wenn man sich das leisten sollte.

flo
@fasnix

@don@procial.tchncs.de
Ja, das kam mir die Tage auch in den Sinn:
Braucht es da überhaupt noch (kleine) Websites?
Wenn ja, was für welche, für welchen Zweck (zB Sprachen lernen)?
Oder wird das irgendwann immer mehr zur "Liebhaberei"?

Replying to @fasnix
Don di Dislessia
@don @procial.tchncs.de

@fasnix@littleone.littlefedi.social

Sprachen sind auch ein interessantes Thema.

Stell dir vor, du bist jetzt gerade in der Grundschule und wächst in einer Zeit mit KI auf.

Du kannst dich mit Menschen auf der ganzen Welt unterhalten, per Chat. In welcher Sprachen sie schreiben ist egal, du siehst alles in deiner Sprache.

Also auch wieder wie in Star Trek, nur nicht als Knopf im Ohr.

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Don di Dislessia
@don @procial.tchncs.de

@fasnix@littleone.littlefedi.social

Ich will darauf hinaus, dass du online gar keinen Anreiz mehr hast dich mit Sprache zu beschäftigen.

flo
@fasnix

@don@procial.tchncs.de
Naja, mit Plansprachen-Projekten vielleicht doch noch.

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Don di Dislessia
@don @procial.tchncs.de

@fasnix@littleone.littlefedi.social

Bin ich mir nicht sicher.

Die aktuellen Modelle arbeiten wohl intern fast nur in Englisch, oder einer Abstraktion davon.

In die anderen Sprachen wird nur im Chat übersetzt.

Ein API müsste also nur Englisch liefern, die anderen Sprachen werden für den Zugriff nicht benötigt.

flo
@fasnix

@don@procial.tchncs.de
Na toll, "Englisch über alles" ...

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Armin Hanisch
@Linkshaender @bildung.social

@fasnix @don Hatten wir schon mal, mit Latein. 😉
Und aktuelle Übersetzungs-Apps im Chat-Mode reichen für eine grundlegende Kommunikation aus. Alle wollten den Babelfish bzw. den Universalübersetzer und jetzt kommt er. 😎

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flo
@fasnix

@Linkshaender@bildung.social
Wer entscheidet, welche der weltweit tausenden Sprachen der Babelfish fehlerfrei (!) verstehen und übersetzen können wird?

Siehe:
https://littleone.littlefedi.social/@fasnix/01a106f6-ba36-74b3-b5e3-a1d9638b372b#status-01a106f6-ba36-74b3-b5e3-a1d9638b372b

@don@procial.tchncs.de

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Don di Dislessia
@don @procial.tchncs.de

@fasnix@littleone.littlefedi.social

Das entscheiden in der aktuellen Welt, die Daten, die in diesen Sprachen, ohne Hindernisse für KI Modelle zur Verfügung stehen.

Und natürlich die verfügbaren Referenzen ins Englisch, anhand derer man die Struktur der Inhalte übertragen kann.

Es wird also viel verloren gehen, was nur in dieser einen Sprache beschrieben wird.
@Linkshaender@bildung.social

flo
@fasnix

@don@procial.tchncs.de
Siehe die verlinkten Videos über Sprachen, die so "klein" sind, dass sie für die "großen" LLMs unwichtig erscheinen, weswegen sie in Afrika ihre eigenen Modelle entwickeln.

@Linkshaender@bildung.social

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Replying to @fasnix
Don di Dislessia
@don @procial.tchncs.de

@fasnix@littleone.littlefedi.social

Ich bin gespannt, wie viele Sprachen es in die Zukunft der Menschheit schaffen werden.

Meine Vermutung wäre, das wenige Sprachen um Inhalte dieser seltenen Sprachen angereichert werden und die sich dann etablieren.

Statistische Modelle neigen dazu die Ränder zu verlieren, weil dort zu wenig Informationen enthaltenen sind.

@Linkshaender@bildung.social

Armin Hanisch
@Linkshaender @bildung.social

@don @fasnix Es werden nicht viele übrig bleiben. Hab da vor einiger Zeit dazu geblogged: arminhanisch.de/2026/02/verlor
Sprachen mit wenig Sprechern, die kulturell (für die junge Bevölkerung des Sprachraums) als weniger wichtig erscheinen, werden unweigerlich aussterben.

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flo
@fasnix

@Linkshaender@bildung.social
Ja, das ist so in etwa das, was ich auch über die Jahre immer mal über das Thema gelesen habe.
Schade, wenn so viele Sprachen (und damit ihre Kulturen) verloren gehen, aber vermutlich unvermeidlich.

(PS: Für das zweitletzte Wort des Blog-Beitrags spendiere ich dir ein "sch" ;)

@don@procial.tchncs.de

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Armin Hanisch
@Linkshaender @bildung.social

@fasnix @don Oh danke, das passt da hervorragend! 😂🤣