Post by @mschfr@mastodon.social

flo
@fasnix

Ha, da habe ich mir doch tatsächlich nach Jahrzehnten mal wieder die "Gelben Seiten" mitgenommen.

Die Idee: Firmeneinträge nach Optimierungsmöglichkeiten ihrer Internetseiten prüfen.

Und tatsächlich: schon die erste Seite lässt mich erschaudern :'D

Mal schauen, ob ich darüber mal einen Auftrag generieren kann.

#GelbeSeiten #Webdesign

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flo
@fasnix

"Schon eine einzige unverlangte Werbemail an eine Person bzw. ein Unternehmen gilt als belästigende Werbung. Das bestätigte auch das OLG Dresden (Beschluss vom 24. Juni 2024 , Az: 4 U 168/24). In diesem Beispiel hat ein Unternehmen einem Getränkelieferanten, mit dem es vorher in keinerlei Geschäftsbeziehungen stand, eine Sponsoringanfrage per Mail gesendet. Das OLG Dresden entschied, dass es sich dabei um eine unzumutbare Belästigung handelte und eine vorherige Einwilligung erforderlich gewesen wäre."

Orrr!

Ironischerweise ist wohl ein Werbe-Brief noch die "sicherste" Marketing-Form, weil sie nicht im Spam-Ordner landen kann, sondern immer auf einem Schreibtisch landet.

Also erstelle ich einen kurzen Website-Entwurf, drucke den mit kurzem Text aus, tüte ihn ein und schicke ihn an ein Unternehmen, für das ich ihre Internetseite überarbeiten will? 🤔

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Michael
@mschfr @mastodon.social

@fasnix Die gleichen Regeln dürften 1:1 auch für postalische Belästigungen gelten

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Eric Eggert
@yatil @yatil.social

@fasnix @mschfr Weiß nicht ob ich da einem KI-generierten Text trauen würde.

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Michael
@mschfr @mastodon.social

@yatil @fasnix Oder halt random irgendeinem Typen auf Reddit.

(am Ende ist das im Kern eine Risikoabwägung. Leute im B2B-Sektor haben meistens besseres zu tun als irgendwelche Kontaktaufnahmen abzumahnen. Da musst du schon sehr viel Pech haben oder mehrfach nerven bis zu wirklich probleme bekommst und in den meisten Fällen sind die paar Tausend Euro dann immer noch günstiger als ein oder zwei Anzeigen irgendwo. Für dich als armen Sologründer ist das natürlich weniger cool)

flo
@fasnix

@mschfr@mastodon.social @yatil@yatil.social
Ok, Quelle Lexware:
"Kaltakquise per E-Mail ist sowohl B2B als auch B2C verboten, wenn keine vorherige Einwilligung vorliegt. Die Werbung per Post ist immer zulässig, solange dieser nicht aktiv widersprochen wird oder die Aufmachung der Werbung verschleiert, dass es sich hier um werbliche Zwecke handelt."

https://www.lexware.de/wissen/unternehmerlexikon/kaltakquise/

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Eric Eggert
@yatil @yatil.social

@fasnix @mschfr Ja, das habe ich auch gefunden. Kaltakquise lohnt sich aber gerade für kleine Firmen selten, bei einem Rücklauf von 1% oder so.

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Michael
@mschfr @mastodon.social

@yatil @fasnix Gerade im lokalen Bereich macht dann persönlicher Kontakt viel mehr Sinn. Statt Briefe an lokale Gewerbetreibende zu schicken, einfach hingehen und mit ihnen reden. Wenn der SalesPitch stimmt, wird das viel mehr Erfolg haben als Briefe schicken, die dann im Müll landen.

flo
@fasnix

@mschfr@mastodon.social
"SalesPitch" - ja, erst mal eine klare Strategie entwerfen.
Ich weiß zwar, welche Unternehmensgrößen ich mir vorstelle, aber zB noch nicht, ob ich für spezifische Branchen anbieten will.
Belese mich gerade noch dazu ...

@yatil@yatil.social

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Michael
@mschfr @mastodon.social

@fasnix @yatil Mach einfach und mach dir nicht zu viele Gedanken vorher. Man plant immer mit "Ich will Webseiten für Blumenläden erstellen" und macht lange Pläne und dann stellt man fest, dass man sich da die Zähne ausbeißt und dass Metzger alle unbedingt eine Webseite wollen. Solche Marktforschung macht man am Besten mit den ersten Versuchen statt lange zu planen

flo
@fasnix

@mschfr@mastodon.social
Ja, schon klar, hab ja auch schon verschiedene Branchen bedient, während meiner letzten Selbstständigkeiten.
Aber wenn ich so lese, welche Kaltakquise-Wege erlaubt und welche nicht sind, dann muss ich das strategischer angehen, als mich einem ggf. teuren Risiko auszusetzen.

Übrigens mahnen durchaus die "Kleinen" ab:
Verstöße können teuer werden, auch wenn Abmahnungen bisher noch selten sind. Max Greger berichtet aus seiner Praxis, dass es vor allem kleinere Agenturen und Freiberufler sind, die abmahnen – nicht die großen B2B-Unternehmen."

https://www.phocus-direct.de/blog/kaltakquise-b2b-email-verboten

@yatil@yatil.social

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Michael
@mschfr @mastodon.social

@fasnix @yatil Ist halt auch logisch - der kleine Typ kann sich da vllt. zusammen mit dem Anwaltskumpel ein nettes Zubrot verdienen. Versuche ich da zu klagen, werden die zuständigen Konzernjuristen definitiv erzählen, dass sie besseres zu tun haben und ich mich gefälligst auf meine normale Arbeit konzentrieren soll