Post by @quincy@chaos.social
Proton, Tuta, ... galten bislang als zuverlässige, vertrauenswürdige, und vor allem sichere E-Mail-Anbieter.
In meiner Timeline geht nun herum, dass beide Unternehmen massiv KI-generierten Code in ihren Produkten verwenden.
Das lässt das Vertrauen bei vielen sinken, verständlicherweise.
Wie ist das bei anderen Mail-Anbietern, wie zB Posteo oder Mailbox?
Posaunen die ggf. nur nicht öffentlich hinaus, dass auch sie KI verwenden, oder gibt es doch noch Unternehmen, die ihre Entwicklungs-Teams selbst programmieren lassen?
#Proton #Tuta #Tutamail #Posteo #Mailbox #Email #KIFrei #noAI
@fasnix Wo ist das Problem bei KI-generiertem Code? Ich verstehe nicht, warum das "böse" sein soll. Man kann mehrere KI-Modelle über den KI-Code gucken lassen und auf Qualität und Sicherheitslücken gucken lassen. Oder selber noch mal drüber schauen.
Ich verstehe diese Anti-KI-Panik mancher Leute nicht. Das Werkzeug ist da und wird nicht mehr verschwinden.
@Erdrandbewohner@social.tchncs.de
Es geht (mir) nicht um "Panik".
Sondern um Bewusstsein.
Wenn ein Unternehmen sagt:
"Wir verwenden keine KI" und dann herauskommt, dass sie es doch tun, dann halte ich das für unredlich.
@quincy@chaos.social schrieb vorhin dazu ein paar ganz gute Beiträge, an Tuta gerichtet ...
Ja, so sehe ich es auch. Der Code selbst ist eventuell das geringste Problem.
Die Idee, Denk- und Gestaltungsprozesse an einen zentralisierten Provider abzugeben, der aus seiner Verachtung für die Menschheit keinen Hehl macht und seine zusammengeraubten Produkte ultra-arrogant als "intelligent" vermarktet, ist sehr wohl ein Problem.
Besonders, wenn einfach vorausgesetzt wird, dass es wirklich ein Mangel an "KI" ist, der einen Entwicklungsprozess gefühlt langsam macht
Das hat nichts mit Panik zu tun, sondern mit Haltung.
Das zusammengeraubte Zeug ist auch nicht unser "Werkzeug" und natürlich wird es (aus dem Zentrum des Geschehens) verschwinden, wenn wir es nicht mehr haben wollen. So wie andere schädliche Produkte auch.
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Deren "KI"-Danaergeschenk unkritisch zu sehen und für die "Zukunft" zu halten, ist auch eine Haltung. Halt keine, mit der ich etwas anfangen kann. Aus vielen Gründen.
Das, was du als hypermoralisierend empfindest, ist eine Reaktion auf den totalen Angriff durch die "KI"-Anbieter.
Die Aufregung wird sich bei mir legen, wenn der Grund wegfällt. Momentan halte ich es für nötig, immer stark dagegenzuhalten, wenn "KI" gefordert wird.
Aber in der derzeitigen Ausgestaltung ist die Technik eben nicht einfach ein neutrales "Werkzeug". Natürlich hat die Ablehnung einen starken ethisch-moralischen Aspekt.
Bei den ersten beiden Punkten, Enteignung und starke Regulierung kämen wir auf jeden Fall überein. Also falls das auch deine Forderungen wären.
Mehr will ich im Endeffekt vermutlich auch nicht.
Außer halt einen bewussteren Umgang mit den Dingen, die einem vorgesetzt werden.