Post by @ujay68@mastodon.world
Ich hab mal ne Frage. Wenn die besten Erwartungen an KI wahr werden und sie uns wirklich einfach das nervige Monkeywork abnimmt und wir Raum für die komplizierten Aufgaben bekommen... Machen wir dann nicht den ganzen Tag komplizierte Aufgaben und brennen aus?
Wir machen jetzt schon mehr Arbeit pro Arbeit. Das menschliche Gehirn muss sich doch auch erholen irgendwann.
@afelia Das beobachten wir zum Beispiel in der IT sehr deutlich. Nach einer massiven Arbeitsverdichtung durch Home Office und kalenderbasiertes Arbeiten (seit Corona) ist dies aktuell eine weitere signifikante Verdichtung. Und neulich war eine Meldung, dass tatsächlich in der Finanzbranche (!) zusätzliche freie Tage gefordert werden, weil die KI die ganzen Standardarbeiten erledigt und für die Menschen nur das komplizierte übrig bleibt. 1/3
@ujay68 OT: ich kannte den Ausdruck "kalenderbasiertes Arbeiten" nicht. Ich habe ihn nachgeschlagen und finde den Sachverhalt unschön.
@LappenjammerDieZweite Weiß nicht, ob es ein offizieller Ausdruck ist bzw. ob alle das gleiche darunter verstehen. Es hat sich den vielen Stellen durchgesetzt, dass der Arbeitstag mit geplanten Besprechungsterminen durchgetaktet ist, einer am anderen. Im Gegensatz zu früher, wo es öfter auch spontane Meetings gab. Das ist jetzt nicht grundsätzlich schlecht, z. B. weil es ungeplante Unterbrechungen reduziert, die einen aus der Konzentration bringen. Aber es verdichtet eben.
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@ujay68 Das kenne ich auch, allerdings nur von Leuten, die glauben, dass Anwesenheit im Meetings irgendwelcher Arbeit gleichkommt. In zehn Prozent der Zeit vielleicht, den Test sitzen nur Leute mit immer mehr anderen Leuten zusammen, statt zu arbeiten.
Ich dachte, Du sprichst von etwas wie dem hier: https://ones.com/de/blog/calendar-project-management-workflow-steps-task-scheduling/